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7 von 10 Unternehmen haben Frauenförderung organisatorisch verankert

23.04.2026

Heute findet der bundesweite ‚Girls Day‘ statt


  • In 48 Prozent der deutschen Unternehmen ist Frauenförderung Sache der Geschäftsführung oder des Vorstands
  • In rund einem Drittel der Unternehmen sind Gleichstellungs- oder Diversity-Beauftrage dafür zuständig
  • Heute findet der bundesweite ‚Girls Day‘ statt

Wie sieht eigentlich der Alltag einer Informatikerin, IT-Beraterin oder Cloud-Engineerin aus? Am bundesweiten ‚Girls Day‘ haben Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, genau das herauszufinden. Der Aktionstag findet jährlich statt, um ihnen technische und naturwissenschaftliche Berufe näherzubringen. Der Anteil von Frauen in IT- und Digitalberufen ist weiterhin zu niedrig, weshalb viele Unternehmen Frauenförderung organisatorisch verankert haben. Rund drei Viertel der deutschen Unternehmen (72 Prozent) haben eine für die Förderung von Frauen und die Erhöhung des Frauenanteils verantwortliche Stelle oder Person benannt. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 600 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Der ‚Girls Day‘ kann erste Begeisterung für IT und digitale Berufe wecken“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung und im Steuerungskreis der Initiative #SheTransformsIT. „Damit aus erstem Interesse eine berufliche Karriere wird, braucht es innerhalb der Unternehmen Strukturen, die Einstieg und Entwicklung von Frauen aktiv fördern.“ 

In knapp der Hälfte der Unternehmen (48 Prozent) sind die Geschäftsführung oder der Vorstand verantwortlich für Themen zur Förderung von Frauen oder die Erhöhung des Frauenanteils. In 29 Prozent der Unternehmen liegen diese Themen im Personal- oder HR-Bereich, in 20 Prozent ist die mittlere Führungsebene zuständig. Viele Unternehmen setzen auch auf spezialisierte Stellen. In mehr als einem Viertel der Unternehmen (26 Prozent) sind Gleichstellungsbeauftragte verantwortlich für Frauenförderung, in 12 Prozent sind es Diversity-Beauftragte. „Dass viele Unternehmen Gleichstellung inzwischen personell verankert haben, ist ein erster Schritt“, so Dehmel. „Der Frauenanteil in IT und Digitalisierung bleibt jedoch weiterhin zu niedrig. Es braucht deshalb nicht nur definierte Zuständigkeiten, sondern auch konkrete Ziele, sichtbare Role Models sowie Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote, die den Einstieg, Quereinstieg und Karrierewege von Frauen fördern.“ 

Bitkom hat heute einen Studienbericht mit allen Ergebnissen aus der Befragung von mehr als 600 Unternehmen zu Frauen in IT- und Digitalberufen veröffentlicht. Die Ergebnisse stehen hier zum Download bereit: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Frauen-in-IT-und-Digitalberufen 

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